#Frankopia – Die Katastrophenübung der HiOrgs Frankfurt

Katastrophenschutz-Großübung Frankopia jährt sich bereits zum 11. Mal – Bewährungsprobe für Haupt- und Ehrenamt


Auch für uns hieß es erneut, üben für den Ernstfall.
So begann unser Tag bereits am Samstag, pünktlich um 6:30 Uhr mit der Meldung an die Leitstelle “Einsatzauftrag übernommen”. Denn wir behandelten die Übung wie einen richtigen Einsatz. Nach Ankunft im Osthafengebiet gab es aber erstmal einen warmen Kaffee sowie ein Brötchen zur Begrüßung von der Branddirektion. Diese kleine Stärkung war auch nötig, denn die Übungen verlangten uns einiges ab!

 

So war unser erstes Übungsszenario ein Starkstromunfall an einem Gleisbett. Ein defektes Starkstromkabel hatte eine Person schwer verletzt sowie ein Feuer in unmittelbarer Nähe ausgelöst. Unsere Einsatzkräfte mussten erst die Gefahr des defekten Kabels beseitigen. Unter äußerste Vorsicht wurde das Kabel von der verletzen Person weggeführt und außerhalb des Gefahrenbereichs abgelegt. Erst danach konnte das entstandende Feuer gelöscht und die verletzte Person durch den Rettungsdienst versorgt werden.

Ein nicht einfacher Einsatz, denn das Übungsszenario sah keinen Verteilerkasten und keine Elektriker vor, um eine Abstellung des Stromes zu veranlassen. Wir waren dadurch auf uns allein gestellt.

 

Unser zweites Übungsszenario führte uns in ein Sandwerk. Dort wurde eine sogenannte Pfahlverletzung gemeldet. Ein dort beschäftigter Mitarbeiter stürzte aus 2 Meter Höhe in ein Sandbett aus dem eine 2 Meter lange Eisenstange herrausragte. Unsere Aufgabe bestand darin die Person zu sichern, während der Angriffstrupp die Stange frei grub, um diese anschließend mit dem Trennschleifer zu kürzen um eine Umlagerung auf die Krankentrage zu gewährleisten. Nach dem erfolgreichen trennen übernahmen unsere Feuerwehrsanitäter und halfen dem Rettungsdienst bei der Umlagerung in die Vakuummatratze. Hier bestand die Schwierigkeit in der Aufgabe darin, so schonend wie möglich für den Patienten zu arbeiten, da die Eisenstange erst im Übungs – Krankenhaus entfernt werden konnte.


Nach diesem Szenario hieß es dann erstmal “Essen fassen” da es bereits Mittag war. Verpflegt wurden wir durch das DRK – dafür ein rieses Dankenschön. Eure Bolognese war hervorragend!

Desweiteren stand auf dem Plan ein Kellerbrand, sowie ein Unfall in einem Aufzugsschacht. Am Nachmittag stand dann die große Übung aller Einheiten an. Ein nicht erlaubtes Rockkonzert in einer leer stehenden Lagerhalle, durch falsch eingesetzte Pyro kam es zu einer Grossschadenslage die allen Kräfte vor Ort alles abverlangte.

Weitere Quellen finden Sie hier: Feuerwehr Frankfurt Pressestelle, Kreisfeuerwehrverband Frankfurt

Bilderquelle: feuerwehr-frankfurt.de / kfv-ffm.de

Familienfest rund um die Stadthalle


Für die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr stand heute das Fest der Kinder auf dem Terminplan. Bereits um 12 Uhr heute Mittag trafen sich die Kameraden und Kameradinnen um die letzten Vorbereitungen zu treffen.

Auf dem Plan stand die Brandschutzerziehung sowie das Verhalten im Brandfall. So gab es ein breites Themenspektrum auf dem Fest für die Kinder zu bestaunen

 

So wurde in einem kleinen “Lehrgang” den Kindern gezeigt wie zb. ein Notruf funktioniert.

Wo ruf ich an wenn es brennt? Sowie einen Einblick in die 5 W-Fragen die von unseren Kameraden der Leitstelle immer abgefragt wird. Den nur so können wir schnell und effiziente Hilfe leisten. Ein wichtiger Teil der Brandschutzerziehung. Natürlich wurden auch alle anderen Fragen der Kinder beantwortet.

 

 

 

Da Kinder sich “selbst gesehenes” besser einprägen wie nur gehörtes, kam auch unser Rauchhaus zum Einsatz. Hier wurde den Kindern die Gefährlichkeit von Rauchgasen näher gebracht. Kleinkinder sowie Grundschüler kennen immerhin nicht die Gefahren die von diesen Gasen ausgehen.

 

 

 

Natürlich durfte dabei auch unser Löschfahrzeug begutachtet werden! Was hat die Feuerwehr den überhaupt alles bei einem Einsatz dabei? Und wofür ist das alles?

Probesitzen inklusive! Denn wer weiss, vielleicht wurde das ein oder andere Kind neugierig?

 

 

 

 

Was hat der Feuerwehrmann bei einem Einsatz eigendlich alles an? Und vorallem warum??? Ist das schwer?

Diese und weitere Fragen wurden durch unseren Wehrführer René Priebe ausführlich erklärt.

 

 

 

 

Uns hat das Fest gefallen und Spass gemacht. Wir hoffen es war auch für euch ein netter Nachmittag und wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr. Denn wir hoffen den ein oder anderen mal wieder in unserer Mini oder Jugendfeuerwehr begrüßen zu dürfen.

Bewässerung der Jungbäume

Nach dem Einsatz ist vor dem Dienstabend.

Auch ein Brand hindert uns nicht an unserem Dienstabend.

So bat uns bereits in der letzten Woche das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt um Unterstützung beim Bewässern der Jungbäume in unserem Stadtgebiet. Grund: Die anhaltende Dürre im Stadtgebiet. Seit nunmehr weit über 70 Tage gab es kein bzw. kaum Regen. Also war handeln gefragt!

Nach Absprachen der Branddirektion und den jeweiligen Amtsteilen, war es heute soweit und es gab den Befehl “Wasser marsch”

Rund 17 Jungbäume bekamen ihr lang ersehntes Wasser. Pro Baum wurden ca. 100L Wasser abgegeben.

Da sich kein Wetterwechsel ankündigt wird es auch in den nächsten Tagen weitere Bewässerungsaktionen geben.

Wir für Mensch, Tier und Umwelt!
Ihre Freiwillige Feuerwehr Zeilsheim

Grillverbot auf öffentlichen Plätzen der Stadt Frankfurt!

Aufgrund der andauernden Hitzewelle und der damit verbundenen Trockenheit besteht eine erhebliche und akute Brandgefahr. Für die Grünanlagen im Stadtgebiet Frankfurt am Main wird daher gemäß § 7 der Grünanlagensatzung vom 16.11.2017 (Amtsblatt Nr. 17, 149 Jhg., vom 24.04.2018) bis auf Widerruf die Nutzung eingeschränkt.

Hierzu wird von der Stadt Frankfurt am Main, Der Magistrat, folgende Allgemeinverfügung erlassen:

1. In allen Grünanlagen gemäß § 1 Abs 1 der Grünanlagensatzung vom 16.11.2017 ist das Grillen und offenes Feuer verboten. Offenes Feuer umfasst auch das Entzünden von Grills jedweder Art, das Entzünden von Kerzen, das Entzünden von Kohlen für z. B. Wasserpfeifen u. ä. sowie alle Handlungen, die geeignet sind Brände auszulösen. Hierzu gehört z. B. auch das Wegwerfen von glühenden Zigarettenstummeln, Entsorgen von Asche, Tabakresten etc.

2. Die sofortige Vollziehung der Ziffer 1 wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) angeordnet. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.

3. Nichtbeachtung des in Ziffer 1 verfügten Verbotes kann mit Bußgeld gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 32 in Verbindung mit § 10 Abs. 3 und/oder Anlageverweis gemäß § 9 der Grünanla

gensatzung vom 16.11.2017 geahndet werden.

4. Diese Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung auf der Internetseite

der Stadt Frankfurt am Main (www.frankfurt.de) und ist ab diesem Zeitpunkt wirksam.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Magistrat der Stadt Frankfurt am Main – Grünflächenamt -, Adam-Riese-Straße 25, 60327 Frankfurt am Main eingelegt werden.

Frankfurt am Main, den 26.07.2018

Im Original unterschrieben

(Heilig)
Stadträtin für Umwelt und Frauen

 

Quelle: www.frankfurt.de

DFV warnt! So schützen Sie sich vor Vegetationsbränden!

Feuerwehrverband warnt vor Vegetationsbränden bei hohen Temperaturen

Berlin – Trockene Vegetation und hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten und etwa Getreidefelder komplett vernichten“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt vier Tipps zum Vermeiden von Bränden:

  • Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.
  • Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

 

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